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txtpersonalplan.gif (1192 Byte)

Einführung (Personaldisposition):

 

Um Personal disponieren zu können, müssen Sie dem Programm zunächst die Mitarbeiter (im folgenden nur noch MA genannt) eingeben:

  • Arbeitsname (AName) : Unter diesem Namen verwaltet das Programm einen MA.
    Der AName ist nur für den Disponenten bestimmt.
    Er wird nicht auf 'öffentlichen' Listen gedruckt.

    Der AName besteht aus max. 6 Zeichen und ist NICHT änderbar.
    ( Änderung ist nur durch Löschen und Neueingabe möglich )

    Bei automatischen Ausdrucken wird nach diesem Namen sortiert

    TIPP !
    Geben Sie als ANamen den Familiennamen oder den Anfang des Familiennamens ein.

  • Dienstgruppe (Gruppe) : Sie können MA jeweils einer Dienstgruppe ( Heimatgruppe ) zuordnen. Diese Gruppe kann identisch mit einem Rahmenplan sein.

    TIPP !
    Unbedingt identisch mit einem Rahmenplan sollte die Gruppe dann sein, wenn dieser Mitarbeiter regelmäßig nach diesem Rahmenplan ( siehe unten ) arbeitet. In diesem Fall wird bei Ausdruck des Dienstplanes diese Gruppe als Standard angenommen und NICHT mit ausgedruckt. Bei Diensten anderer Gruppen erscheint das entsprechende Gruppenkürzel ( die rechten zwei Buchstaben ).
    Die (Heimat)gruppe ist jederzeit änderbar.

  • Druckname: Der Druckname wird bei allen 'für die Öffentlichkeit bestimmten' Ausdrucken benutzt.

  • Info: Hier finden sich beliebige, für den Disponenten bestimmte Informationen (z.B. Telefonnummer o.ä.)

 

Geben Sie zunächst einige Mitarbeiter ein und wechseln Sie dann über "Fenster", "Dispo" zur Disposition.

 

Da bisher keine (gültigen) MA zur Darstellung gefunden wurden, verlangt das Programm nun nach einer Eingabe. Hier haben Sie verschiedene Möglichkeiten der Eingabe:

 

  1. Arbeitsnamen ( der/die ersten Buchstaben reichen )

  2. Dienstgruppe: Es wird eine Dienstgruppe, u.U. mit mehreren MA eingefügt
    (--> Mitarbeiter )

  3. Dienstgruppe mit einem oder mehreren folgenden Buchstaben: Es wird eine Dienstgruppe, u.U. mit mehreren MA eingefügt. Diese Liste beginnt alphabetisch bei dem der Gruppe folgenden Buchstaben

  4. Liste: Diese Liste besteht aus einer selbstdefinierten Textdatei im ASCII-Format
    z.B.: "Liste1"

    Liste erstellen: Benutzen Sie den Texteditor
    Schreiben Sie die gewünschten Arbeitsnamen in der gewünschten Reihenfolge auf und speichern Sie die Datei im Verzeichnis \TCPP\Userdata unter einem beliebigen Name mit der Erweiterung TXT
    (z.B.: \TCPP\USERDAT\LISTE1.txt)
    Ungültige oder nicht gefundene Namen werden später als Leerzeilen dargestellt.

Das Programm unterscheidet automatisch zwischen den o.a. Eingabemöglichkeiten. Sie brauchen jetzt nur eine Zeile zu bestimmen und schon erscheinen die Namen auf dem Bildschirm. Zunächst werden keine Dienste eingetragen sein.

 

Sie können aber jetzt bereits einen Dienst eingeben....

Wählen Sie zunächst den MA an einen gewünschten Datum. Benutzen Sie hierzu die Cursortasten:

Mit STRG+Cursor links/rechts verschieben Sie das dargestellte Datum nach links oder rechts um jeweils einen Tag.

Mit den Bildtasten um ein oder mehrere Wochen. Diese und weitere Möglichkeiten finden Sie im Menü unter "Ansicht".

 

Zur Diensteingabe wählen Sie jetzt im Menü "Bearbeiten", "Dienstdaten" oder das hinter diesem Menüpunkt angeführte Zeichen (z.B. [+] Pluszeichen ohne das Menü zu aktivieren.

 

Sollten Sie sich hier über die 'merkwürdige' Menüführung wundern... Das Programm lässt sich sehr einfach über die Zehnertastatur steuern, da Sie vorwiegend die Editmarke bewegen und sonst meist Zahlen eingeben. Dieser Doppelfunktion Ihres 'Zehnerblocks' wurde Rechnung getragen. Versuchen Sie doch diese Bedienung einmal. Sogar die ESCAPE-Taste (Abbruch) wurde in der Funktion dorthin kopiert (Zeichen für Division gleich neben der NUM-Taste).

 

Ein Dienst wird im unteren Bildbereich bearbeitet. Die dort bisher angezeigten Daten wechseln Ihre Farbe. Der Cursor blinkt im Feld "KZ" (Kennziffer). Dieses Feld spielt eine wichtige Rolle sowohl bei Ihrer Arbeit mit dem Programm als auch bei der Arbeit des Programmes mit den Dienstdaten. Mehr dazu etwas später...

 

Geben Sie zu Beginn dem MA einen Tag Urlaub: Kennziffer "U4" eingeben und schon erscheinen alle für diese 'Dienstart' notwendigen Daten im Eingabefenster. Im Textfeld steht 'Url' und der Cursor blinkt in diesem Feld. Hier kann Ihre nächste Eingabe erfolgen.

 

TIPP ! Es werden nur die linken fünf Zeichen des Textfeldes ausgedruckt. Benutzen Sie die folgenden drei Zeichen für interne Code's ( z.B. Urlaubsantrag abgegeben o.ä. )

 

Mit ENTER springt der Cursor zum nächsten Feld oder beendet (im letzten Feld) Ihre Eingabe. Der Tag ist disponiert und erscheint auf dem Bildschirm in roter Farbe.

 

Rot dargestellte Dienste sind IMMER Freizeiten (jeder Art)

 

Nun möchten wir diesen Urlaubstag ( diesen 'Dienst') wieder löschen: Wählen Sie wieder "+" und geben Sie dieses Mal die KZ "00" (zweimal Null) ein....Sie werden noch kurz gefragt, ob Sie wirklich löschen möchten und führen das durch Drücken der ENTER-Taste aus. Der 'Dienst' ist wieder verschwunden.

 

Sehen wir uns nun die möglichen Eingabefelder an:

  • KZ Kennziffer      ( diese stellen wir auch hier noch etwas zurück )

  • Plan Rahmen-/Rollplan. Dieses Feld muss bei allen wichtigen Diensten angegeben werden.
    Hierbei wird entweder ein Rahmenplanname ( später mehr dazu ) oder ein eindeutiger Dienstname an einem Tag angegeben.
    Da Sie auch Freizeiten oder nicht unbedingt zu besetzende Dienste aus Rahmenplänen übernehmen können, erlaubt das Programm auch die Eingabe eines Plannamens bei Freizeiten. Dann jedoch besteht das Programm auf dem Vorhandensein eines Rahmenplanes.

  • Woche Dies ist die Woche eines Rahmenplanes und kann nur bei Rahmenplandiensten eingegeben werden.

  • Zeiten Es folgen 4 Felder zur Eingabe der Dienstzeiten (Von1-Bis1, Von2-Bis2), wobei die 2. Zeitebene nur erreicht wird, wenn die erste Dienstzeit entsprechend kurz ist. ( Die Standardarbeitszeit ist in einer INI-Datei einstellbar )

  • Text Beliebiger Text.
    TIPP ! Da ggf. nur der Text angezeigt wird, lassen Sie -wenn möglich- das erste Zeichen frei und benutzen Sie auch Kleinbuchstaben. Dies erhöht die Lesbarkeit auf späteren Dienstplänen.

 

Nun weiter mit der Eingabe... Geben wir unserem MA einen Tag frei...

....Taste +, dann KZ "71". Schon erscheint der Text " - " im Textfeld und der Cursor blinkt im nächsten möglichen Eingabefeld. Hier könnten Sie einen Rahmenplannamen eintragen. Das lassen wir im Moment und bestätigen das leere Feld.

Da das Programm in diesem Fall bereits nach der Eingabe der Kennziffer über alle notwendigen Dienstinformationen verfügt, können Sie, auch unmittelbar nach Eingabe der KZ, die Eingabe vorzeitig beenden durch Druck auf eine der Bildtasten (über dem Cursorblock).

 

Die Kennziffer hilft Ihnen also zum Einen bei der Disposition eines Dienstes. Standardtexte werden automatisch eingesetzt und notwendige bzw. erlaubte (optionale) Felder werden abgefragt. Sie werden später noch merken, dass das Programm Sie, abhängig von der KZ, u.U. sogar zu bestimmten Feldeingaben zwingt. Dies verhindert unvollständige oder doppeldeutige Eingaben.

 

Eine zweite Funktion der Kennziffern ist die "Bewertung" oder Wichtigkeit eines Dienstes.

Wie bereits angedeutet überwacht das Programm die unbedingt zu besetzenden, wichtigen Dienste. Diese wichtigen Dienste werden anhand der Kennziffer erkannt. Hierbei gilt:

 

Die 2.Stelle der Kennziffer gibt Aufschluss über die Wertigkeit eines Dienstes oder einer Freizeit.

(z.B. KZ=21 ==> Die '1' ist die hier gemeinte Wertigkeit )

Die folgende Tabelle erläutert die verschiedenen Dienstwertigkeiten....

 

Dienstwertigkeit:    
KZ
Endziffer
( Wertung )
Bedeutung für Dienste
Kennziffer 21 - 63
Bedeutung für alle Freizeiten
ab Kennziffer 71

1

Dieser Dienst ist zur Aufrechterhaltung des Betriebsablaufes nicht unbedingt notwendig

z.B. verschiebbare Schreibarbeiten, Planungsaufgaben ohne feste Termine

kurz: Alle Aufgaben, die bei Ausfall an diesem Tag auch an einem anderen Tag erledigt werden können oder bei Krankheit des MA einfach ausfallen können, wie z.B. die Weiterbildungsmaßnahme für diesen kranken MA.

Normal frei " - "
Einfacher freier Tag.

Kann im Rahmenplan oder auch direkt geplant werden.

2

Nicht regelmäßiger wichtiger Dienst, der personen-unabhängig in jedem Fall besetzt werden muss.

z.B.: Zusätzliche Schichten bei besonderem Arbeitsaufwand. Es wird ein zusätzlicher MA benötigt. Dieser Dienst muss besetzt werden und wird vom System überwacht.

Frei auf MA Wunsch " -! "

3

Regelmäßiger wichtiger Dienst, der personneunabhängig in jedem Fall besetzt werden muss.

Dies sind alle wichtigen, zu überwachenden Rahmenplandienste.

Im Rahmenplan erscheinen keine Dienste mit Wertung 2

Unbedingt frei " -!! "

Dieser Dienst muss aus arbeitsrechtlichen Gründen frei bleiben.

Wenn der MA z.B. an dieser Stelle eine bestimmte Anzahl von Diensttagen überschreiten würde

4

( kommt bei Dienstarten nicht vor ) Dienstbefreiende Freizeiten.

Hierzu gehört Krankheit, Kur und Urlaub

 

Diese Wertigkeit hat nichts mit der Wichtigkeit eines MA zu tun, sondern hilft lediglich dem Programm zu entscheiden, auf welchen Dienst es 'ein Auge' haben muss, welcher Dienst überwacht werden muss.

 

In der nun folgenden Tabelle sehen Sie, dass nicht alle Dienste der Wertigkeitsstufen '2' und '3' überwacht werden: NUR Mitarbeiter-Gebundene Dienste dieser Stufen werden überwacht !! Eine wichtige Aus- und Weiterbildungsmaßnahme ist in der Regel mitarbeitergebunden. Bei Ausfall des MA muss dieser "Posten" dann natürlich NICHT neu besetzt werden

Ebenso werden natürlich keine Freizeiten der Stufen '2' und '3' überwacht. Diese helfen dem Disponenten lediglich zu entscheiden, welcher MA im Notfall ggf. einen Dienst übernehmen kann. Hierbei sollten natürlich die Mitarbeiterwünsche (KZ=72.), und müssen die rechtlichen bzw. tarifrechtlichen Vorgaben (KZ=73) beachtet werden.

Freizeiten der Gruppe '4' stehen natürlich ( in der Regel ) nicht zur Disposition. Zumindest eine Krankheit lässt sich nun mal nicht verschieben!!

 

Noch etwas: Die Kennziffer wird NUR programmintern verwendet. Sie erscheint auf keinem Tages, Wochen- oder Mitarbeiterdienstplan !!

Bevor wir zur Eingabe zurückkehren, hier noch einmal eine Übersicht der Kennziffern im Auslieferungszustand:

 

KZ überwachter Dienst Text Info Verschlüsselte Druckausgabe Eingabemöglichkeit in Feldern    
KZ überwacht      

Planname

Woche

Zeit

o2

ja

  Wichtiger Dienst ja

Zusatzdienstname

nein

Ja

o5

nein

  frei ja

nein

nein

ja

10

nein

  Joker, alle Dienste  

( alle )

ja

ja

21

nein

  normaler Dienst  

ja

ja

ja !!

22

ja

  Zusatzdienst  

Zusatzdienstname

nein

ja !!

23

ja

  Rahmenplandienst  

Rahmenplanname

Ja

ja !!

31

nein

zbv normal zbv  

ja

Ja

ja

32

ja

zbv! wichtiger zbv mit Zeit  

Zusatzdienstname

nein

ja !!

33

ja

zbv!! wichtiger Rahmenplan zbv  

Rahmenplandienst

Ja

ja

41

nein

Ber. Bereitschaft normal  

ja

ja

ja

42

ja

Ber! Bereitschaft wichtig  

Zusatzdienstname

nein

ja

43

ja

Ber!! Bereitschaft RP  

Rahmenplandienst

Ja

ja

51

nein

PA Planungsaufgaben  

ja

nein

ja

52

nein

PA! Planungsaufgabe mit festem Termin  

nein

nein

ja !!

61

nein

AWB Aus-Weiterbildung  

nein

nein

ja

62

nein

AWB! AWB mit festem Termin  

nein

nein

ja

71

nein

- normal frei  

ja

ja

nein

72

nein

- ! wenn möglich frei  

ja

ja

nein

73

nein

- !! unbedingt frei !!  

ja

ja

nein

81

nein

- Ü normal frei Überstunden  

ja

ja

nein

82

nein

-Ü! wenn möglich frei Ü  

ja

ja

nein

83

nein

-Ü!! unbedingt frei Ü  

ja

ja

nein

91

nein

AZV Arbeitszeitverkürzung  

ja

ja

nein

92

nein

AZV! AZV, wenn möglich  

ja

ja

nein

93

nein

AZV!! AZV unbedingt  

ja

ja

nein

A3

nein

ABef Arbeitsbefreiung  

nein

nein

nein

B3

nein

§1 frei §1  

nein

nein

nein

C3

nein

§2 frei §2  

nein

nein

nein

U4

nein

Url. Urlaub  

nein

nein

nein

K4

nein

krank Krank ja

nein

nein

nein

R4

nein

Kur Kur ja

nein

nein

nein

                 

 

Beachten Sie in der Tabelle die Kennziffer '10'!

Diese Kennziffer ist eine 'JokerKZ'. D.h. wenn Sie diese KZ benutzen, versucht das Programm anhand Ihrer Angaben das Richtige zu finden. Wenn das Programm anhand Ihrer Angaben eine neue "Erkenntnis" gewonnen hat oder sich der Dienst eindeutig ableiten lässt, wird Ihnen dies in der untersten Bildschirmzeile angezeigt.

Der Dienst wird jedoch erst in den Plan übernommen, wenn Sie, wie üblich, im letzten Feld bestätigen (ENTER) oder mit einer der Bildtasten vorzeitig beenden.

 

!! Beachten Sie bitte, dass diese KZ 10 niemals in den Plan übernommen wird und dass sich die Kennziffer und damit das Eingabeverhalten während Ihrer Eingabe ändert. Das Zurückspringen in das vorige Feld ( Cursor hoch ) kann dadurch u.U. NICHT möglich sein!!

 

Versuchen Sie es doch einfach einmal: Eingabe [+], dann KZ 10... lassen Sie jetzt einmal die folgenden Felder frei. Das Programm wird sich für einen 'KZ 71 Dienst' (frei) entscheiden.

Geben Sie beim nächsten Mal eine Zeit ein und Sie erhalten einen normalen Dienst.

 

Versuchen wir einmal einen wichtigen Dienst ( überwacht )einzugeben. Geben Sie im Feld Plan eine Abkürzung für einen wichtigen Dienst ein. Z.B. "ZD1" (Zusatzdienst 1). Jetzt teilt das Programm Ihnen mit, dass Sie dabei sind einen wichtigen, zu überwachenden Zusatzdienst einzugeben. Die Kennziffer wurde zu "22" und jetzt wird eine Zeitangabe gefordert!! Geben Sie eine beliebige Zeit an und schließen Sie die Eingabe ab.

 

So einfach haben Sie einen überwachten Dienst für diesen Tag eingegeben. Versuchen Sie jetzt bei einem anderen MA am selben Tag diesen Dienst ( mit gleichem Namen ) wieder einzugeben. Das Programm weist Sie auf eine versuchte Doppelbelegung hin und bietet Ihnen die Möglichkeit den Dienst zu übernehmen. Sollten Sie sich für die Übernahme entscheiden wird der Dienst dem ersten MA abgenommen.

 

Jetzt könnten Sie einmal die Dienstkontrolle aufrufen ("Ansicht", "Dienstkontrolle"). Hier wird der Dienst als disponiert angezeigt.

Ebenso könnten Sie sich den Tagesplan einmal anzeigen lassen ("Ansicht", "Tagesplan"). Unter Zusatzdienste erscheint der eben disponierte Tag. Löschen Sie diesen Dienst noch einmal und rufen Sie dann nochmals die Dienstkontrolle und den Tagesplan auf. Beachten Sie die Unterschiede.

 

Benötigen Sie einen wichtigen Zusatzdienst ohne feststehende Zeit? - Versuchen Sie Ihre Eingabe einmal mit KZ 32...

 

Vielleicht ist es Ihnen bereits aufgefallen?...Bei Falscheingaben, in welchem Feld auch immer oder bei nicht Ausfüllen eines unbedingt notwendigen Feldes, hilft Ihnen das Programm mindestens mit einer Meldung in der untersten Bildzeile, meistens aber sogar mit einer Tabelle:

Versuchen Sie eine Falscheingabe im KZ-Feld. Aus der Tabelle können Sie sofort wählen (ENTER). Oder versuchen Sie mit KZ 10 oder 22 im Feld Plan ein + oder * oder sonst irgendetwas Verrücktes einzugeben. Beachten Sie die Überschriften der Tabellen. Auch in diesen Tabellen können Sie sich mit den Cursortasten bewegen und mit ENTER auswählen um den Dienst (oder auch Freizeit) in das Eingabefenster zu übernehmen.

An dieser Stelle sollten Sie jetzt versuchen mit der Eingabe und Ihrem Bildschirm etwas vertrauter zu werden. Probieren Sie die verschiedenen Bildschirmdarstellungsarten, verschieben Sie das Datum mal nach "rechts" und "links" und probieren Sie vielleicht einige "Hotkey's". Diese stehen hinter den Menüpunkten in eckigen Klammern. Versuchen Sie auch ruhig einmal z.B. statt eines Datums nur ein Leerfeld anzugeben. Wahrscheinlich werden Sie sich im Kalender wiederfinden, wählen Sie dort ein Datum und betätigen Sie mit ENTER; das Datum wird ggf. in das Eingabefeld übernommen.

 

 


Wenn Sie sich dann im Programm etwas zurechtfinden, könnten wir uns langsam mit der Disposition und mit Rahmen- oder Rollplänen befassen.

 

Auch hier fange wir wieder einfach an. Geben Sie einen freien Tag bei einem MA ein. Wählen Sie dann im Menü "Bearbeiten" , "Auto-Dispo".

Diesen Menüpunkt werden wir uns jetzt etwas genauer ansehen. Beachten Sie zunächst die Überschrift des Fensters nach Aufruf dieses Menüpunktes...

 

Achtung!! Die hier gewählte "Auto-Disposition" hat, abhängig vom Dispositionsbezugspunkt, unterschiedliche Funktionen. Diese Funktion wird Ihnen nach Aufruf dieses Fensters dargestellt.

 

Der Dispositionsbezugspunkt ist der Tag und der MA, auf dem Sie sich gerade befinden.

 

In unserem aktuellen Fall, erscheint das Dispositionsfenster mit der Überschrift

"...Dienst kopieren".

Geben Sie jetzt ein Enddatum für Ihre Disposition an: Vielleicht für den Anfang nur ein paar Tage.

 

TIPP ! Auch hier können Sie direkt aus der Eingabe der Datumfelder den Kalender aufrufen (STRG-F2) und ein Datum übernehmen.

 

Bestätigen Sie jetzt das eingegebene Datum und schauen Sie sich vielleicht (nach kurzer Pause für Sie, in der das Programm die Disposition ausführt ) das Dispositionsergebnis und ggf. das zugehörige Protokoll an.....

 

Beachten Sie, dass in diesem Fall keine bestehenden Dispositionen überschrieben werden !! Probieren Sie es einmal aus...

 

Versuchen Sie jetzt, das Gleiche mit einem Dienst. Auch hier werden keine bestehenden Dispositionen überschrieben.

 

 

Wenn Sie dann Ihren Bildschirm 'vollgeplant' haben und feststellen, dass Sie einiges vielleicht mal wieder löschen müssten, begeben Sie sich auf einen gelöschten Tag oder löschen Sie einfach einen Dienst und starten die Disposition erneut. Jetzt werden Sie darauf hingewiesen, dass es sich um eine durchsetzende Disposition handelt. D.h. der zu kopierende Dienst wird durchgesetzt, Ihre vorherigen Dispositionen im angegebenen Zeitraum werden überschrieben. Diese "durchsetzende Disposition" wird aktiviert, wenn der Dispositionsbezugsdienst entweder gelöscht ( nicht disponiert ) ist oder bei allen Diensten mit der Wertigkeit '4' (Krankheit, Kur, Urlaub , s.o.).

 

An dieser Stelle sollten Sie jetzt in der Lage sein, z.B. einen einfachen Tagesdienst, einen wichtigen Zusatzdienst, eine Krankheit, Urlaub etc. über mehrere Tage zu disponieren und wieder zu löschen.

 

Was aber ist zu tun, wenn Sie über z.B. eine, zwei oder mehr Wochen die unterschiedlichsten Dienste disponieren müssen die sich dann nach einem Durchlauf zyklisch wiederholen?

 

Ein einfaches Beispiel: Ein Schichtarbeiter arbeitet in einem Wochenzyklus früh, mittel und spät.

Hierbei handelt es sich bereits um einen einfachen Roll- oder Rahmenplan. Diese Rahmenpläne können beliebig komplexer Struktur sein, müssen aber VOR der Arbeit mit diesem Programm ermittelt werden.

 

Dazu eine ganz kurze Anleitung: Ermitteln Sie alle, unbedingt zu besetzenden, Dienste für jeden Wochentag. Versuchen Sie diese wichtigen Dienste ( KZ 23 ) in einen Zyklus zu bringen und füllen Sie Löcher mit nicht überwachten zbv-Diensten (KZ 31).

 

Das Volumen des Zyklus ( die Anzahl der Wochen ) richtet sich nach der verfügbaren Mitarbeiterzahl und den max. benötigten Diensten an einem Wochentag. Beachten Sie hierbei Urlaubs- und Krankheitsausfälle!! Diese kalkulierbaren Ausfälle sollten als Mitarbeiterüberhang frei verfügbar bleiben.

 

Beachten Sie, dass ein MA diesen Dienstzyklus durchlebt und dass er auch freie Tage (KZ 71) benötigt. Achten Sie auf Dienstwechsel ( Kein Frühdienst nach einem Spätdienst u.a.). In vielen Betrieben ist es nicht erlaubt mehr als 10 Tage an einem Stück zu arbeiten. Beachten Sie dies auch am Ende Ihres Rahmenplanes; der beginnt nämlich dann wieder von vorne !!

 

In vielen Betrieben existiert bereits ein solcher Rahmenplan, oft ohne dass es den betroffenen Kollegen klar wurde.

Ggf. können Sie zur Ermittlung eines Personalbedarfes und zur Erstellung eines Rahmenplanes eine Unternehmensberatungsgesellschaft beauftragen.

 

Nun wieder zu unserem Programm: Wechseln Sie über das Menü "Fenster" zur Rahmenplanbearbeitung.

Wählen Sie hier das Menü "Bearbeiten", "neuer Rahmenplan" und geben Sie den neuen Rahmenplannamen ein.

 

Bei Auswahl des neuen Namens beachten Sie bitte dass wie auch bei Zusatzdiensten nur die rechten beiden Buchstaben im Monatsplan erscheinen.

Wählen Sie z.B.: BD1 ( Bereich Dienstplan 1 ).

 

Das folgende Feld ermöglicht Ihnen einen privaten Plan für einen MA zu erstellen, der zwar den gleichen Rahmenplannamen wie ein bestehender Plan haben sollte, sich aber durch eben diesen Arbeitsnamen unterscheidet.

Dieser private Plan wird dann immer benutzt, wenn eine Auto-Dispo für den angegebenen MA erfolgt. Hiermit ist die Disposition von halben, drittel oder anderen Arbeitszeitmodellen denkbar.

 

 

ACHTUNG!! Es werden KEINE Dienste von privaten Plänen der Dienstüberwachung (s.u.) zugeführt. da es sich hier immer um "Ableitungen" eines Hauptplanes handelt und diese Dienste dort bereits überführt werden !!

 

 

Zurück zu unserem Dienstplan BD1. Geben Sie die Dienste der ersten Woche ein. Beachten Sie bitte, dass Sie hier für die Vergabe der KZ, der Zeiten etc. selbst verantwortlich sind. Eine Dienstzeitkontrolle entfällt hier, um Ihnen bei der Eingabe eine größere Flexibilität zu ermöglichen. Dennoch werden fehlerhafte KZ weiß auf rot und später überwachte Dienste werden hellweiß dargestellt..

In der Spalte ganz rechts sehen Sie, wie die von Ihnen eingegebenen Dienste auf dem Papier gedruckt werden. Außerdem werden freie Tage farbig gekennzeichnet.

 

Hinweis: Tragen Sie in der Spalte "A" (TextAnzeige) ein 'J' für Ja ein, wenn das Textfeld angezeigt/ Gedruckt werden soll.

 

Nachdem Sie jetzt den Rahmenplan 'BD1' fertig eingegeben haben, wechseln Sie über "Fenster", "Disposition" wieder zum Dispositionsfenster.

 

Sie haben eben Ihren Rahmenplan erfasst. Nun stellt sich aber die Frage, woher das Programm weiß, welche wichtigen Dienste an einem bestimmten Datum überwacht werden müssen (Dienstüberwachung). Sie müssen also die wichtigen, zu überwachenden Dienste Ihres Rahmenplanes mit einem Datum 'verbinden', einem Datum zuordnen.

 

Nun könnte man dies für die z.B. nächsten 5 Jahre tun. Dies ist jedoch aus folgendem Grund nicht ratsam: Die wichtigen Dienste werden, wie oben erwähnt, dem z.Zt. aktuellen Rahmenplan bzw. Rahmenplänen entnommen. Haben Sie diese Dienste nun für die nächsten 5 Jahre (unser Beispiel) übertragen, liegen diese in der Dienstüberwachung vor. So weit so gut!

 

Was aber passiert, wenn Sie zwischenzeitlich Ihren Rahmenplan ändern müssen, weil sich z.B. der Betriebsablauf geändert hat. Evtl. existieren die in der Dienstüberwachung liegenden Dienste nicht mehr, andere haben sich vielleicht in der Zeit geändert. Ihre Dienstplanüberwachung arbeitet nicht mehr einwandfrei bzw. ungenau, was letztlich dazu führt, dass Sie dieses -ansonsten nützliche Werkzeug- nicht mehr verwenden könnten.

Deshalb empfehlen wir, die Disposition

 

nur für den nächsten "Dispositionszyklus" vorzubereiten.

Hiermit ist der Zeitraum gemeint, den Sie kurzfristig überblicken. Je nach Betrieb kann dies eine Woche oder auch ein Monat sein. Dies ist Abhängig von der von Ihnen verwendeten Planungsmethode.

Eine Möglichkeit: Legen Sie das Ende des Dispositionszyklus auf den letzten Sonntag des zu planenden Monats. Oder auch eine Woche später, so dass der Dispositionszyklus einige Tage in den nächsten Monat hineinragt.

 

Hinweis:

Es gibt keinerlei Sperren, die eine Disposition über diese vorbereitete Zeit hinaus begrenzen würde. Bereits geplante Dienste bleiben -auch in der Überwachung- gespeichert.

Beachten Sie bitte, dass die Dienstüberwachung NUR in dem vorbereiteten, zeitlichen Rahmen fehlerfrei arbeitet.

 

Wenn Sie NICHT mit Rahmenplänen arbeiten, kann diese Dispositionsvorbereitung entfallen. In diesem Fall planen Sie diesen (wichtigen) Dienst in der Regel dann, wenn Ihnen die genauen Vorgaben bekannt sind.

 

Wenn Sie sich jetzt über Ihren nächsten Dispositionszyklus klar geworden sind, können Sie Ihre Disposition vorbereiten: Wählen Sie "Optionen", "Disposition vorbereiten" und geben Sie das Enddatum der Disposition an.

 

Jetzt werden die wichtigen Dienste aus Ihren Rahmenplänen übertragen und die Informationen der Dienstüberwachung sind verlässlich.


Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erleichterung bei der Benutzung dieser Software. Sollten Sie sich an der einen oder anderen Stelle des Programmes Verbesserungen wünschen oder Fragen zu dem Programm haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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  11. März 2010