Das Programm arbeitet Treiberorientiert. D.h. Sie
benötigen für jeden unterstützen Endgerätetyp einen Treiber. Die Erstellung eines
Treibermodules ist relativ unkompliziert, da es sich hier im Prinzip um Übersetzungsmodul
zwischen Programm und Endgerät handelt.
Der Treiber übersetzt die Programmanforderung in Schnittstellendialoge, die das
jeweilige Endgerät versteht und konvertiert umgekehrt die Endgerät-Informationen in
programmverständliche Anweisungen.
Hierdurch wird es möglich, beliebige Endgeräte durch Erstellung eines neuen Treibers
zu ergänzen.
Den für ein Endgerät erforderlichen Treiber, im weiteren
auch Terminaldialog genannt, wählen Sie in der Statusdatei (s.u.).
Das Programm unterstützt als Terminaladapter z.Zt.
| Dialog |
Endgerätebezeichnung |
| C |
Controlware, Citam
Endgeräte über X.21 Schnittstelle |
| D |
CDQ Prima ( mit max. 2 B-Kanälen )
ältere CDQ-Prima Modelle
(in der Regel nicht mehr erforderlich) |
| E |
Mayah Centauri |
|
H |
AETA HifiScoop |
| M |
Dialog-4, MusicTaxi
erste Serie
(in der Regel nicht mehr erforderlich) |
| P |
CDQ Prima ( mit 6 B-Kanälen )
aktuelle Version des CDQ Prima |
| V |
Dialog-4, MusicTaxi VP / VPPro |
Besondere Hinweise für unterschiedliche Endgeräte:
CDQ Prima
Hier ist es zunächst wichtig, dass das Gerät die richtige serielle Schnittstelle
unterstützt ( Vorder- / Rückseite ). Stellen Sie dies entweder über das Bedienpanel am
Gerät oder über die CCS-Software mit Ihrem PC ein.
Die Prima Schnittstelle sollte mit 9600 Baud arbeiten und auf Textmodus eingestellt sein.
Testen können Sie dies durch ein beliebiges Terminalprogramm. Nach Drücken der
Entertaste sollte entweder "CITAM 1>>" oder "OK" lesbar auf dem
Bildschirm erscheinen.
Mayah Centauri
Hier wird die serielle Schnittstelle zur Steuerung benutzt.
Standardmäßig ist das Centauri auf 38400 Bps eingestellt. Dies ist auch
die unterstützt Bitrate auf der Schnittstelle.
Bitte beachten Sie: Einige ältere PC Systeme können diese
Schnittstellengeschwindigkeit nicht unterstützen.
Controlware, Citam:
Das Terminaladapter wird an folgenden Einstellungen modifiziert:
| Copy of Subaddress |
No Copy of Subaddress |
| Baudrate |
64.000 |
GGF. müssen diese Werte nach Verlassen des Programmes wieder auf Ihre sonst
gebräuchlichen Werte eingestellt werden.
Es hat sich allerdings gezeigt, dass in der Regel diese Einstellungen der
Regelfall sind.
Sollten Calls aus einem 56Kbit Gebiet zu Ihnen aufgebaut werden, müsste
der Teilnehmer
ebenfalls über ein Citam verfügen und sowohl bei Ihnen als auch der Gegenstelle sollte
die Inbandsignalisierung eingeschaltet sein. Außerdem sind die, mit der Umschaltung auf
56KBit notwendigen Einstellungen vorzunehmen (AutoBaud, ggf. BRC u.s.w.)
Andernfalls MUSS der Verbindungsaufbau von Ihnen vorgenommen werden!!
Eine feste Einstellung des Terminaladapters auf 56KBit bei Benutzung des
ISDN-Commander's ist nicht möglich, da diese die Anzahl der potentiellen eingehenden
Teilnehmer stark beschränken würde.
Der Anwender hat die Möglichkeit, die Bitrate des Terminaladapters über die
Benutzeroberfläche umzuschalten. Diese Möglichkeit besteht in den Dialogen: Teilnehmerdaten / Leitungsbestellung