Synchronisation - CDQ Prima, Autodetect / InComeSetup
Der ISDN-Commander erlaubt selbstverständlich die Konfiguration des
Endgerätes bei Outgoing Calls. Was aber passiert bei eingehenden Rufen??
Geräte wie CDQ-Prima sind nur rudimentär in der Lage, den Modus einer
Gegenstelle zu erkennen.
Ab Version 3.2 vom 29.3.97 unterstützt der ISDN-Commander ein
intelligentes Verfahren zur Synchronisation von eingehenden Calls.
Dieses Verfahren kann natürlich keine Bits im MPEG-Datenstrom
analysieren! Wie aber geht das ?:
Das schnellste Verfahren:
Bei dem obligatorischen ersten Verbindungstest vereinbaren die
Anwender auf beiden Seiten einen Modus, der künftig eingestellt wird,
wenn diese bilaterale Verbindung zukünftig genutzt wird.
Dieser vereinbarte Modus wird im Commander eingetragen und bei Outgoing
Calls immer wieder genutzt. Wenn Sie möchten aktivieren Sie nun den
AutoDetect Mode für den CDQ-Prima bei Incoming Calls...
Ein eingehender Teilnehmer wird an der übertragenden Rufnummer
erkannt. Es wird dann sofort der vereinbarte Modus eingestellt.
Vorteil: Sie können unterschiedlichste Teilenehmer und
Betriebsarten an Ihrem CDQ-Prima verarbeiten, haben kürzeste
Synchronisationszeiten und müssen an keiner Stelle den Modus eines
Incoming Calls ausprobieren!
Nachteil: Ihre Teilnehmer müssen sich an die Vereinbarungen
halten, was sicherlich im professionellen Umfeld kein Problem sein
dürfte.
Hält sich Ihr Teilnehmer dennoch nicht an diese Absprachen ist längst
nicht alles verloren! In diesem Fall wird der "normale"
Autodetect abgearbeitet. So wird es einem externen Teilnehmer möglich,
ohne jede weitere Absprache von der Vereinbarung abzuweichen und trotzdem
eine synchronisierte Verbindung aufzubauen. Siehe auch Ablauf.
Wir z.B. für eine Rückversorgung eine kurze Laufzeit gewünscht,
macht ein h221-Mode nicht unbedingt Sinn. Man wählt ein derartiges
Gerät, abweichend von der Vereinbarung mit G722 an. Die Autodetect
Funktion des ISDN-Commanders ermöglicht dennoch die Synchronisation.
Natürlich kommt die Autodetect Funktion auch bei "unbekannten"
Teilnehmern zum Einsatz.