AETA*-Codec:
Audiocodec. Wird häufig zur Übertragung von Audiodaten via Satellit eingesetzt. Ist
über ISDN-Commander steuerbar (X.21).
ASPEC*-Codec:
Audiocodec. Ist über ISDN-Commander steuerbar (X.21).
Audiocodec:
Ein Datenendgerät welches in der Lage ist, Audiodaten in "Echtzeit" über eine
oder mehrere ISDN-Leitungen zu übertragen.
Audiocodecs können in der Regel gleichzeitig senden UND empfangen.
B-Kanal:
Eine ISDN-Leitung verfügt über zwei B-Kanäle mit einer Übertragungsgeschwindigkeit
von je 64 KBit/s. siehe auch D-Kanal
CDQ1000*,
Audiocodec der Firma CCS. MONO.
Kompatibel zu PKI Geräten ( PKI-Telefon, PKI - Codec ), Geräten mit G.722 Modus (Telos /
Comrex ) und CDQ2000.
Beste Übertragung im Modus "Musicam".
Maximale Übertragungsrate: 64 KBit/s ( Ein B-Kanal ). Ist über ISDN-Commander steuerbar
(X.21).
CDQ2000*, CDQ2001*:
Audiocodecs der Firma CCS. STEREO.
Die Geräte sind nicht in allen Betriebsarten / Geräteeinstellungen kompatibel zueinander
und zu CDQ1000.
Benutzt im Wähl-ISDN bis zu zwei B-Kanäle (128 KBit/s). Ist über ISDN-Commander
steuerbar (X.21).
CDQ PRIMA*:
Audiocodec der Firma CCS. STEREO.
Die Geräte sind nicht in allen Betriebsarten / Geräteeinstellungen kompatibel
zueinander.
Wird vom ISDN-Commander z.Zt. mit bis zu zwei B-Kanälen (128 KBit/s) und in frei
konfigurierbaren Betriebsarten unterstützt. Ist über ISDN-Commander direkt steuerbar.
Citam*:
Typbezeichnung eines Terminaladapters der Firma Controlware. Ist über ISDN-Commander
direkt steuerbar.
Dauerschaltungen:
Schaltungen, die in einem zyklischen Rhythmus immer wiederkehren. z.B. Verbindung zu einem
Teilnehmer zu einer bestimmten Zeit an jedem Werktag oder auch alle zwei Wochen Sonntags.
D-Kanal:
Neben zwei B-Kanälen verfügt jede ISDN-Leitung auch über einen D-Kanal. Dieser wird
benötigt, um z.B. Teilnehmerinformationen ( die Rufnummer ) zu übertragen. Der D-Kanal
wird z.Zt. nicht für ISDN-Audioübertragungen genutzt.
Echtzeitübertragung:
Daten werden in der gleichen Zeit empfangen in der sie gesendet werden. Eine
Übertragung von Audiodaten von A nach B schließt eine Laufzeitverschiebung NICHT aus.
Endgeräte:
So werden die vom Programm zu steuernden Geräte bezeichnet.
Andere Bezeichnungen: "Audiocodec" oder auch die Namen der einzelnen Endgeräte.
Fehlermeldungen:
Diese werden zum Einen von der Hardware ( Computer/ Endgeräte ) und zum Anderen von der
Software erzeugt.
Fenster:
Das Programm verwendet den Begriff "Fenster" für die unterschiedlichen
Bildschirmdarstellungen. Die Darstellungen können Sie durch Wahl des Menüpunktes
"Fenster" wählen.
G.711
Telefondatenübertragungsverfahren. ISDN-Telefone übertragen Daten im ISDN-Dienst
"Telefon" mit diesem Verfahren.
G.722
Internationale Bezeichnung für ein Datenübertragungsverfahren. Wird oft mit
dem von der Telekom angekündigten 7-Khz-Dienst verwechselt.
Geräte, die das G.722 Verfahren benutzen sind nicht immer kompatibel zueinander.
Generation / Generationsverlust:
ISDN-Endgeräte müssen einen recht große Datenmenge durch z.T. sehr kleine
"Nadelöhre" (B-Kanal mit 64 KBit/s) pressen. Um dies zu ermöglichen, kommen
Datenreduktionssysteme zum Einsatz (z.B. Musicam). Bei jeder Übertragung über einen
ISDN-Codec kommen diese Verfahren zum Einsatz, oft selbst dann, wenn vorher bereits ein
digitales Signal vorlag.
Jede Kodierung/ Dekodierung ("Generation") führt zu einer Reduktion von
Audiodaten. Diese ist bei einer oder zwei Generationen beim später hörbaren Signal nicht
hörbar.
Jede Generation aber verschlechtert das Audiosignal, selbst dann, wenn immer über die
"Analoge Schnittstelle" gewandelt wird.
H.221 Rahmen
Normierungsbezeichnung für ein ISDN-Datenübertragungsverfahren
Hifiscope*:
AudioCodec, MONO, arbeitet im G.722 Verfahren. Kompatibel zu CDQ1000 im G.722 Mode. Z.Zt.
nicht kompatibel mit PKI-Telefon
Incoming Call:
Ankommende Verbindung. Ein Teilnehmer hat die Verbindung aufgebaut ( "...hat
angerufen"). Gebührenfrei.
ISDN-Leitung:
Dieser Begriff wird im Programm für einen "ISDN-Weg" verwendet. Hierbei gilt:
Jeder Audioaus- und -eingang entspricht einer ISDN-Leitung.
Diese Definition ermöglicht die Betrachtung eines "Audioweges" unabhängig von
der Anzahl der verwendeten B-Kanäle bzw. von verwendeten Anschlüssen, Terminaladaptern
o.ä.
J.52:
Normierungsbezeichnung für ein ISDN-Datenübertragungsverfahren
Kollisionsprüfung:
Überprüfung der eingegebenen Schaltungsbestellung...
a.: ist gewählte Leitung zu dieser Zeit frei?
b.: ist der Teilnehmer zu dieser Zeit (im eigenen System) frei ?
siehe Dialog Kollisionsprüfung
Konfiguration:
Bevor Sie das Programm einsetzen, müssen Sie es auf Ihren speziellen Einsatzbereich
vorbereiten/ konfigurieren. Sie können sowohl einzelne Geräte an einzelnen PC's, als
auch mehrere Geräte an verschiedenen PC's im Netzwerk verwalten.
Diese Konfiguration sollte von Ihrem Systembetreuer vorgenommen werden ( siehe Datei
"Technote.txt" in Ihrem Hilfeverzeichnis )
Damit Sie als Anwender später wissen, wie Ihr Programm konfiguriert wurde, welcher PC
welches Endgerät im Netz verwaltet, welche ISDN-Rufnummer das Gerät hat oder auch
welches Terminaladapter für dieses Gerät zuständig ist, stellt Ihnen der ISDN-Commander
eine Grafik mit allen wichtigen Informationen zur Verfügung.
siehe Dialog Konfigurationsgrafik
Laufzeit:
Audio Übertragungen über ISDN-Datenleitungen verursachen mehr oder weniger große
Laufzeiten des Signals von A nach B. Diese sind begründet durch die verwendeten
Kodierungs- und Dekodierungsverfahren, aber auch durch die Zeit die das Signal für den
Weg benötigt.
Extrem lange Laufzeiten ergeben sich bei ISDN-Übertragungen über Satellitenstrecken
(InmarSat o.ä.).
Dieses Verhalten ist vor allem bei Live-Sendungen via ISDN störend. Dem Teilnehmer sollte
keinesfalls sein Eigenanteil zurückgegeben werden !!
MusicTaxi*:
Audiocodec der Fa. Dialog4.
Das MusicTaxi gibt es z.Zt. mit zwei verschiedenen Codierungs-/Dekodierungsverfahren:
Layer 2 und Layer 3. Diese Verfahren sind nicht kompatibel zueinander!! MusicTaxi ist
über ISDN-Commander direkt steuerbar.
NT / Network - Terminator:
Bildet den Abschluss des Telekom-Netzes und stellt den, für den Anschluss
von
ISDN-Geräten benötigten, S0-Bus zur Verfügung.
Der NT ist in der Regel ein aktives Element ( Netzversorgung ). Bei Ausfall der
Netzversorgung ist meist das Telefonieren über ISDN-Telefone möglich. Die zur
Audioübertragung benötigte Datenübertragung arbeitet aber in der Regel nicht mehr!!
Outgoing Call:
Abgehende Schaltung. Wird von hier zu einem Teilnehmer aufgebaut. Gebührenpflichtig.
PKI:
Philips Kommunikations- Industrie
PKI*-Telefon / PKI* Codec:
Eines der ersten ISDN Endgeräte. Ausführung in Form eines Telefons und als 19"
Rackgerät (Codec).
Das Telefon lässt sich ggf. über ein Citam-Terminaladapter und die im Telefon eingebaute
X.21 Schnittstelle über den ISDN-Commander steuern.
Das Geräte erlaubt die Übertragung von Audiodaten mit bis zu 7 kHz (MONO) auf einem
B-Kanal.
Der ISDN-Dienst "kHz" wird nicht von diesem Gerät unterstützt.
Obwohl das Gerät Daten im G.722-Verfahren überträgt, ist es leider nicht mit
internationalen Geräten, die gleiches Verfahren benutzen, kompatibel.
Das PKI-Telefon kann zwar von einem "normalen" Telefon (auch ISDN-Telefon)
angerufen werden, bietet dann aber keine Vorteile gegenüber einem "normalen"
Hybriden / Telefon-Anschaltgerät.
Diese Geräte haben den Vorteil, dass die meisten Coderhersteller eine PKI-Kompatible
Betriebsart implementiert haben. Außerdem hat das Audiosignal eine minimale Laufzeit.
PRIMA*:
(siehe CDQ Prima)
Rückruf:
Der ISDN-Commander erlaubt unter bestimmten Umständen den automatischen Rückruf
eines Teilnehmers auf dessen Anforderung. ( Kostenübernahme )
siehe Dialog Teilnehmerdaten bearbeiten
Schaltungen, aktiv:
Dies sind alle Schaltungen im "Schaltungsvorlauf"
unabhängig vom Bearbeitungszustand.
Schaltungen beendet:
Dies sind alle beendeten / "abgearbeiteten" Schaltungen.
Schaltungstypen:
Der Typ einer Schaltung. Dieser wird bei der Schaltungsbestellung angegeben.
Das Programm erkennt hiermit den von Ihnen gewünschten Schaltungstyp (
"normale" / "wichtige Sendeschaltung" o.ä)
Statusfenster / -Statusbereich:
In diesem Bildschirmbereich wird Ihnen der tatsächliche Zustand einer Leitung angezeigt.
Hier sehen Sie die Belegung der B-Kanäle, ggf. den Teilnehmernamen und die verknüpfte
Schaltzeile mit den Angaben von Start- und Endzeit.
Systembetreuer:
Das System sollte ( vor allem bei Einsatz in einem Netzwerk ) von einem
"kundigen" Mitarbeiter betreut werden. Natürlich stehen entsprechende
Informationen zum Inneren des Systems zur Verfügung ( Ihr Handbuch, Kapitel 6,
"Systemhandbuch" oder die Datei "Technote.txt" in Ihrem
Hilfeverzeichnis ).
Der Systembetreuer stellt Ihnen ggf. Informationen zur Konfiguration, Endgeräten etc. zur
Verfügung. Diese Informationen finden Sie über diese Hilfedatei durch Anklicken des
Querverweises Systembetreuer-Informationen!
Teilnehmerdaten:
Teilnehmerdaten:
Alle Daten, die einem ISDN-Teilnehmer zugeordnet werden können.
Terminaladapter:
Ein Gerät, welches Daten an das ISDN-Netz "übergibt" und von dort
"übernimmt". Der Terminaladapter "kümmert" sich auch um den Auf- und
Abbau der ISDN-Verbindungen.
Viele AudioCodec's werden mit externen Terminaladaptern betrieben. Die Verbindung zum
Endgerät (Audiocodec) erfolgt meist über eine X.21 Schnittstelle.
Bei anderen Geräten ist der Terminaladapter im Gerät integriert.
Der Terminaladapter wird an das ISDN-Netz ( "Telefondose" ) angeschlossen.
Warenzeichen:
Alle hier und in anderen Bereichen dieser Datei genannten Warenzeichen sind Warenzeichen
der jeweiligen Firmen.
Ebenso Warenzeichen, die innerhalb des Programmes, der zugehörigen Hilfedateien und des
zugehörigen Handbuches erwähnt werden, sind Warenzeichen der jeweiligen Firmen