Grundsätzlich ist eine
Audioquelle/-verbraucher als ISDN-Leitung anzusehen.
Vergleiche: Sendeleitung, Ortssende-/ Ortsempfangsleitung
o.ä.
Bei vorgenannter Ortsempfangsleitung interessierte der physikalische Weg für den
praktischen Einsatz überhaupt nicht.
Der Einsatz der ISDN-Datenübertragung änderte dies deshalb, weil von nun an ein
Großteil des o.a. "physikalischen Übertragungsweges" beim Endverbraucher
installiert ist. Dazu kommt, dass für die ISDN-Audiodatenübertragung die
unterschiedlichsten Geräte und Technologien eingesetzt werden (... bis zu 3
ISDN-Leitungen, dies entspricht 6 B-Kanälen, oder auch die Nutzung von einem ISDN-Telekom
Anschluss für gleichzeitig zwei AudioCodec's u.s.w.)
Der ISDN-Commander entlastet den Anwender von diesem technischen
Hintergrund und betrachtet jeden AudioCodec und damit jede Quelle/Verbraucher als eine Tonleitung,
(hier als ISDN-Leitung bezeichnet) die zu bestimmten Zeiten aufgebaut wird.
Bei einem Leitungsaufbau werden dann, abhängig von der eingestellten
Konfiguration und der optional vom Anwender angebbaren Betriebsart ein oder mehrere
B-Kanäle aufgebaut und evtl. überwacht. Ggf. werden auch Endgerätebetriebsarten gesetzt.
Unabhängig vom Endgerätetyp benutzt der Anwender immer die gleiche
Bedienoberfläche.
Damit im Falle einer Störung, die Geräte auch
"physikalisch" gefunden werden, bietet der Commander verschiedene
Informationsmöglichkeiten.